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KI-Webdesign: Websites mit KI gestalten

KI-Webdesign heißt: Die KI trifft die ersten Gestaltungsentscheidungen für Ihre Website, vom Aufbau über Farben und Schriften bis zur Ansicht auf dem Smartphone. Mobirise AI legt aus Ihrer Beschreibung vier verschiedene Entwürfe vor. Die Richtung bestimmen Sie mit ein paar Stilwörtern, den Feinschliff erledigen Sie per Chat oder direkt am Block.

Zum Testen: drei KI-Generierungen monatlich im Gratis-Plan.

Website einer Hilfsstiftung mit Himmelfoto, weißer Überschrift und dunkelblauen Buttons, erstellt mit Mobirise Website für Beauty-Produkte auf Lavendel mit schräg gesetzten Schlagwörtern in Pastell, erstellt mit Mobirise
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verschiedene Designs aus einer einzigen Beschreibung

Dieselbe Beschreibung, vier Richtungen: Vergleichen Sie Aufbau, Farben und Schriften nebeneinander und arbeiten Sie mit dem Entwurf weiter, der Ihnen am meisten zusagt.

Über 2.500.000 Nutzer

Was KI-Webdesign für Sie entscheidet

Ein Entwurf von Mobirise AI ist kein Bild einer Website, sondern eine fertige Seite aus Blöcken. Auf dem Weg dorthin beantwortet die KI Fragen, die sonst ein Designer im ersten Termin klärt. Wer diese Fragen kennt, kann die Antworten gezielt lenken.

Gliederung der Seite

Welche Abschnitte es gibt und in welcher Folge: oben das Versprechen, dann Leistungen, Referenzen, vielleicht Preise, am Ende der Kontakt. Ein Café braucht eine andere Reihenfolge als eine Steuerkanzlei.

Farbpalette

Meist eine Hauptfarbe, eine Akzentfarbe für Buttons und Links, dazu helle oder dunkle Flächen. Fehlt eine Vorgabe, richtet sich die KI nach Branche und Stimmung Ihrer Beschreibung.

Schriftpaarung

Eine Schrift für Überschriften, eine zweite für den Fließtext. Eine breite, fette Grotesk wirkt selbstbewusst, eine feine Serifenschrift eher klassisch. Die Paarung prägt den Charakter oft ebenso stark wie die Farben.

Bilder

Damit der Entwurf vollständig wirkt, setzt die KI Bilder ein, die zum Thema passen. Sie transportieren die Stimmung, zeigen aber nicht Ihren Betrieb. Für die fertige Seite tauschen Sie sie gegen eigene Fotos.

Abstände und Weißraum

Wie viel Luft zwischen Abschnitten, Überschriften und Absätzen bleibt. Großzügige Abstände wirken ruhig und hochwertig, knappe dicht und sachlich. Beides kann richtig sein, je nach Inhalt.

Smartphone-Layout

Auf schmalen Bildschirmen rutschen Spalten untereinander, und Bilder werden kleiner. Das erledigen die Blöcke von selbst; in der Vorschau kontrollieren Sie Desktop, Tablet und Handy getrennt.

Den Stil im Prompt vorgeben

Webdesign mit KI beginnt mit der Beschreibung. Je klarer Sie darin sagen, wie die Seite wirken soll, desto weniger korrigieren Sie hinterher. Zwei, drei Sätze genügen, und bei drei Generierungen im Gratis-Plan lohnt sich ein durchdachter erster Versuch.

  1. Zweck und Besucher

    Für wen ist die Seite, und was sollen die Besucher dort tun? Etwa: „Website für eine Physiotherapie-Praxis in Leipzig, Patienten sollen anrufen oder das Kontaktformular nutzen.“

  2. Zwei, drei Stilwörter

    „Ruhig, hell, viel Weißraum“, „kräftig und verspielt“ oder „edel, dunkel, wenig Text“. Widersprüche wie „minimalistisch und knallbunt“ führen zu beliebigen Ergebnissen.

  3. Farben

    Vorhandene Markenfarben gehören in den Prompt, am besten als Hex-Wert: „Hauptfarbe Tannengrün #1f4d3a, Akzent Senfgelb“. Ohne Angabe sucht die KI selbst aus.

  4. Schrift

    „Serifenschrift für die Überschriften, klassisch wie in einer Buchhandlung“ oder „runde, moderne Schrift, gut lesbar auch für ältere Menschen“.

  5. Eine Referenz

    Zeigen geht oft schneller als beschreiben: Eine Handskizze legt den Aufbau fest, der Screenshot einer Seite, die Ihnen gefällt, die Richtung. Fremde Seiten sind Orientierung, keine Kopiervorlage.

  6. Stimmung und Ausschlüsse

    „Soll sich anfühlen wie ein Café am Sonntagmorgen“ ist eine brauchbare Angabe. Genauso hilft, was Sie nicht wollen: „keine Anzugträger-Stockfotos, kein Neon, keine verspielte Schrift“.

Aus einem vagen Prompt wird ein guter

Links Formulierungen, bei denen die KI raten muss. Rechts drei Beispiele, die Zweck, Stil und Farben in einem Satz unterbringen.

So muss die KI raten

  • „Mach mir eine schöne Website.“Kein Zweck, keine Wirkung
  • „Modern und professionell, bitte.“Trifft auf jede zweite Firmenseite zu
  • „Bunt, schlicht, verspielt und seriös.“Die Wörter heben sich gegenseitig auf

So bekommt sie eine Richtung

  • „Website für eine Goldschmiede in Freiburg: edel, dunkler Hintergrund, viel Weißraum, Serifenschrift, Akzente in Messing.“
  • „Seite für einen Yogakurs am See, hell und ruhig, Salbeigrün und Sand, große Fotos, wenig Text.“Für ein einzelnes Angebot reicht oft eine Seite mit nur einem Ziel
  • „Seite für einen Elektrobetrieb im Allgäu: sachlich, Blau und Weiß, klare Leistungsliste, Telefonnummer gut sichtbar.“

Wie weit Stile auseinanderliegen

Vier Blöcke aus Mobirise-Themes. Überlegen Sie, welcher Ihrem Bild im Kopf am ehesten entspricht und warum: Die Wörter, die Ihnen dazu einfallen, sind Ihre Stilwörter.

Kopfbereich eines Design-Portfolios in kräftigem Orange mit großer Versalschrift
Kräftig, lautFluxM5
Leistungen eines Bauunternehmens als Fotokacheln auf weißem Grund
Sachlich, mit FotosApexM5
Bildergalerie eines Kosmetikstudios auf fast schwarzem Hintergrund
Dunkel, edelWonderM5
Preisübersicht eines Beauty-Salons mit Etiketten in Pastell und abgerundeten Karten
Hell, freundlichWonderM5

Verfeinern: per Chat oder am Block

Selten sitzt der erste Entwurf in jedem Detail. Kleine Korrekturen sind schneller erledigt als ein neuer Anlauf, und dafür gibt es zwei Wege, die Sie frei mischen können.

Im Chat sagen, was stört

Schreiben Sie, wie Sie es einer Kollegin sagen würden: „dunkler, ruhiger, mehr Weißraum“, „Überschriften kleiner und weniger fett“, „Akzentfarbe Petrol statt Orange“, „Preise nach unten, direkt vor den Kontakt“.

In den Block-Einstellungen

Jeder Block hat ein eigenes Menü: Elemente ein- und ausblenden, Farben wechseln, die Zahl der Spalten ändern. Der schnellste Weg, wenn Sie genau wissen, was Sie wollen.

Direkt auf der Seite

Überschriften tippen Sie an Ort und Stelle neu, Bilder ersetzen Sie mit einem Klick durch eigene Dateien. Der Block behält dabei Größe und Proportionen.

Code für den Rest

Was keine Einstellung abdeckt, erreichen Sie über den Code Editor: Diese Erweiterung öffnet das HTML und CSS des Blocks. Sie gehört zu KIT; für die meisten Seiten brauchen Sie sie nicht.

Ein Tipp: pro Chat-Nachricht nur ein Wunsch. Dann sehen Sie, welche Bitte was bewirkt hat. Stimmt dagegen die Grundrichtung nicht, etwa die ganze Stimmung, ist ein neuer, genauerer Prompt besser als zehn Einzelkorrekturen. Den kompletten Ablauf bis zur Veröffentlichung beschreibt unsere Anleitung vom ersten Satz bis zur fertigen Seite.

Nach dem KI-Webdesign: was Sie selbst prüfen

Die KI liefert ein stimmiges Gesamtbild, aber sie kennt weder Ihre Besucher noch Ihre echten Inhalte. Gehen Sie diese sechs Punkte durch, bevor die Seite online geht.

  1. Kontrast und Lesbarkeit

    Hellgrauer Text auf Weiß oder weiße Schrift auf einem unruhigen Foto wirkt im Entwurf elegant und ist auf dem Handy in der Sonne kaum zu lesen. Richtwert für Fließtext: ein Kontrastverhältnis von mindestens 4,5:1. Kostenlose Kontrastrechner im Netz prüfen das in Sekunden.

  2. Einheitlichkeit

    Ein Button-Stil, höchstens zwei Schriften, Farben, die sich wiederholen. Blöcke, die Sie später hinzufügen, gleichen Sie über die Block-Einstellungen farblich an den Rest an.

  3. Echte Fotos

    Tauschen Sie die Bilder aus dem Entwurf gegen eigene Aufnahmen von Team, Räumen und Arbeit. Besucher merken schnell, ob sie Ihren Betrieb sehen oder austauschbare Motive.

  4. Die Handy-Ansicht

    Schalten Sie die Vorschau auf Smartphone. Typisch sind Überschriften, die über drei Zeilen laufen, Fotos, deren wichtigster Teil abgeschnitten ist, und Buttons, die zu eng beieinanderliegen.

  5. Barrierefreiheit: die Grundlagen

    Überschriften in logischer Reihenfolge, Linktexte, die auch allein verständlich sind (statt „hier klicken“), eine kurze Beschreibung für jedes Bild mit Inhalt und keine Information, die nur über Farbe transportiert wird.

  6. Echte Texte, neuer Blick

    Prüfen Sie das Layout noch einmal, wenn alle Platzhalter ersetzt sind. Ein langer Firmenname oder ein deutsches Kompositum wie „Steuerberatungsgesellschaft“ verschiebt das Design oft mehr als jede Farbänderung.

Wo KI-Design einen Menschen braucht

Website-Design mit KI ist stark, wenn aus Bewährtem schnell etwas Stimmiges werden soll. Schwächer wird es, sobald es um Bedeutung, Eigenständigkeit und Ihre konkreten Besucher geht.

Das kann die KI gut

  • Ein aufgeräumtes Grundlayout in sinnvoller Reihenfolge
  • Farben und Schriften, die zueinander passen
  • Eine Smartphone-Fassung, ohne dass Sie etwas einstellen
  • Mehrere Richtungen zum Vergleich, bevor Sie sich festlegen

Das kann sie Ihnen nicht abnehmen

  • Was Ihre Marke ausmacht und wodurch Sie sich von Mitbewerbern unterscheiden
  • Ein Logo, eigene Illustrationen oder eine Bildsprache mit Wiedererkennungswert
  • Die Prüfung, ob Aussagen, Preise und Fotos stimmen
  • Ob die Seite bei Ihren Besuchern funktioniert: Das zeigt erst ein Test mit echten Menschen

Ersetzt KI den Webdesigner?

Wird KI Webdesigner ersetzen? Einen Teil ihrer Arbeit ja, den Beruf nicht. Wer bisher keine oder eine veraltete Website hatte, kommt mit KI-Webdesign ohne Agentur zu einem ordentlichen Auftritt. Wer eine Marke aufbauen will, braucht weiterhin jemanden, der sie versteht.

Schnellere Entwürfe

Layout-Varianten, die früher Stunden kosteten, liegen nach einem Prompt auf dem Tisch. Designer können Kunden so früh mehrere Richtungen zeigen oder die eigene Mappe als Website mit Projektseiten aufsetzen.

Markenstrategie

Positionierung, Zielgruppe, Tonfall und das, was eine Marke unverwechselbar macht, ergeben sich nicht aus einem Satz im Prompt. Genau dort beginnt die eigentliche Designarbeit.

Eigene Illustrationen

Ein gezeichnetes Maskottchen, Icons im Hausstil oder Fotos mit einheitlichem Licht entstehen nicht im Website-Generator. Dafür bleiben Illustratorinnen und Fotografen gefragt.

Komplexe Nutzerführung

Buchungsstrecken, Kundenkonten, Konfiguratoren oder Portale mit vielen Rollen sind UX-Projekte. Mobirise baut solche Funktionen nicht; hier arbeiten Designer und Entwickler zusammen.

Für eine Vereinsseite, eine Praxis oder die Seite eines Handwerksbetriebs reicht Homepage-Design mit KI oft aus. Je mehr Ihre Website verkaufen, erklären oder verwalten muss, desto eher lohnt sich ein Profi, gern auch einer, der selbst mit KI-Entwürfen arbeitet.

KI-Tools fürs Webdesign: was wofür taugt

„KI für Webdesign“ meint sehr verschiedene Werkzeuge. Hilfreich ist die Frage, was am Ende herauskommen soll: eine Grafik, ein Entwurf für einen Entwickler oder eine Website, die online gehen kann.

Generatoren für ganze Websites

Hierzu gehört Mobirise AI. Heraus kommt eine bearbeitbare Website aus statischem HTML mit Bootstrap 5 als Grundgerüst. Sie veröffentlichen sie oder exportieren die Dateien: aus der Desktop-App immer, aus der Browser-Version ab BASE. Eingaben, Funktionen und Grenzen des Generators beschreibt eine eigene Seite.

Design-Werkzeuge für Entwürfe

Sie erzeugen Wireframes, Mockups oder Dateien für Designprogramme. Sinnvoll, wenn später ein Entwickler die Seite umsetzt; veröffentlicht wird meist erst nach dieser Umsetzung.

Bild- und Text-KI

Bildgeneratoren liefern Illustrationen und Hintergründe, Sprachmodelle Entwürfe für Texte. Beides lässt sich in jede Website einbauen, ein Layout entsteht dadurch aber nicht.

Welcher Anbieter in welchem Fall passt, was er kostet und wo die Haken liegen, zeigt unser Vergleich der KI-Baukästen.

Häufige Fragen

Was ist KI-Webdesign?

Beim KI-Webdesign schlägt eine KI das Aussehen einer Website vor: Aufbau, Farben, Schriften, Bilder und Abstände. Bei Mobirise AI entsteht daraus gleich eine bearbeitbare Seite. Sie wählen einen von vier Entwürfen und passen ihn per Chat oder im Editor an.

Ist KI-Webdesign bei Mobirise kostenlos?

Zum Ausprobieren ja. Ein KI-Webdesign erstellen Sie im Gratis-Plan mit drei Generierungen im Monat und veröffentlichen bis zu drei Seiten unter mobirisesite.com, mit Mobirise-Hinweis. BASE (199 $ pro Jahr) bringt 100 Generierungen im Monat und Premium-KI-Designs, GROW (249 $ pro Jahr) 1.000. KIT (149 $ pro Jahr) ist ein reiner Desktop-Plan ohne KI-Generierungen. Was ohne KI alles gratis ist, zeigt die Startseite.

Was bedeutet generative KI bei einer Webseite?

Generative KI erzeugt etwas Neues, statt aus einer festen Liste auszuwählen. Für eine Webseite heißt das: Aufbau, Farben und Schriften werden passend zu Ihrer Beschreibung zusammengestellt, und jeder Entwurf von Mobirise AI ist ein Unikat. Bearbeiten lässt sich das Ergebnis wie jede andere Seite aus Blöcken.

Versteht die KI auch Skizzen und Screenshots?

Ja. Mobirise AI startet wahlweise mit einer Beschreibung, einer Handzeichnung oder einem Bildschirmfoto. Die Skizze gibt den Aufbau vor, der Screenshot die Stilrichtung. Bei fremden Websites gilt: Inspiration ja, Kopie nein, schon wegen der Rechte an Bildern und Texten.

Kann ich meine Markenfarben vorgeben?

Ja, schreiben Sie sie in den Prompt, am besten als Hex-Code. Später ändern Sie Farben per Chat oder in den Einstellungen des jeweiligen Blocks.

Sieht meine Seite dann aus wie viele andere?

Jeder KI-Entwurf ist ein Unikat und keine Vorlage, die schon Tausende verwenden. Unverwechselbar wird die Seite aber erst durch eigene Fotos, eigene Texte und Ihre Farben.

Welche KI eignet sich für Webdesign?

Das hängt vom gewünschten Ergebnis ab. Für eine Website, die Sie selbst pflegen und veröffentlichen, passt ein KI-Baukasten wie Mobirise; für Mockups, die ein Entwickler umsetzt, ein reines Design-Tool; für Grafiken ein Bildgenerator.

Kann die KI eine bestehende Website neu gestalten?

Mit einem Screenshot der alten Seite als Vorlage: Laden Sie ihn hoch und schreiben Sie dazu, was anders werden soll, etwa „gleicher Aufbau, aber heller und moderner“. Die Android-App von Mobirise bietet außerdem eine eigene Redesign-Funktion.

Funktioniert KI-Webdesign auch offline?

Nein, die KI braucht in jeder Version Internet, auch in der Desktop-App. Offline arbeiten Sie in der App von Hand an Texten, Bildern und Block-Einstellungen weiter; zum Veröffentlichen müssen Sie wieder online sein.

Brauche ich für KI-Webdesign Designkenntnisse?

Nein. Farben, Schriften und Abstände liefert der Entwurf mit, und Änderungen beschreiben Sie in gewöhnlichen Worten. Für die Kontrolle hilft trotzdem ein kritischer Blick: Nehmen Sie die Checkliste oben als Leitfaden oder bitten Sie eine zweite Person, die Seite auf dem Handy anzusehen.

Lässt sich die Seite auch auf dem iPhone gestalten?

Ja, im Browser; Mobirise hat keine iOS-App. Für Android-Geräte steht zusätzlich die Play-Store-App „AI Website Builder: Mobirise“ bereit. Für die Feinarbeit an Abständen und Farben ist ein größerer Bildschirm angenehmer.

Vier Entwürfe für Ihre Website

Beschreiben Sie Ihr Vorhaben in zwei Sätzen, mit Stilwörtern und Farben, und vergleichen Sie, was die KI daraus macht. Lieber von Hand? Die kostenlose App enthält über 200 Blöcke.